Der Google Kalender ist für viele das zentrale Werkzeug zur Zeit- und Aufgabensteuerung.
Er ist zuverlässig, überall verfügbar und besonders unter Windows oft die beste Wahl – schlicht, weil es nur wenige Kalender-Apps gibt, die funktional wirklich mithalten können.
Und trotzdem gibt es im Alltag immer wieder kleine Reibungspunkte.
Einer davon betrifft die Tagesansicht.
Das Problem: Starre Ansichten passen nicht zum Arbeitsalltag
Im Projekt- und Organisationsalltag arbeitet kaum jemand streng in Wochen oder Monaten.
Was ich häufig brauche, ist:
- heute und morgen
- die nächsten drei Arbeitstage
- ein konkretes Projektfenster von Donnerstag bis Montag
Der Google Kalender bietet dafür zwar vordefinierte Ansichten (1 Tag, 3 Tage, Woche usw.), doch diese sind starr.
Ist eine Ansicht einmal ausgewählt, lässt sie sich nicht spontan anpassen.
Mein Gedanke lange Zeit:
„Schade eigentlich – das müsste doch flexibler gehen.“
Die Lösung: Eine versteckte, extrem einfache Funktion
Die gute Nachricht:
Die Funktion existiert bereits – sie ist nur kaum bekannt.
Im kleinen Monatskalender links im Google Kalender:
- Mit der Maus auf einen Tag klicken
- Maus gedrückt halten
- Über mehrere Tage ziehen
- Loslassen
👉 Und genau diese Tage werden sofort in der Hauptansicht angezeigt.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
Exakt der Zeitraum, den man gerade braucht.
Der typische „Ahhh“-Moment
Als ich diese Funktion zum ersten Mal bewusst genutzt habe, war der Gedanke sofort da:
„Ahhh … wie cool. Genau das habe ich immer gesucht.“
Kein Menü.
Keine Einstellung.
Kein Umweg.
Ein Handgriff – maximale Wirkung.
Warum diese Funktion so wertvoll ist
Projekte verlaufen nicht in sauberen Kalenderwochen. Entscheidungen entstehen oft über mehrere zusammenhängende Tage hinweg. Diese flexible Tagesansicht unterstützt genau das:
- situatives Arbeiten
- schneller Überblick
- weniger kognitive Reibung
Fazit: Kleine Funktion, große Entlastung
Der Google Kalender kann deutlich mehr, als viele nutzen.
Manches davon ist nicht dokumentiert, nicht erklärt und nicht prominent sichtbar.
Doch genau solche kleinen Entdeckungen machen den Unterschied zwischen:
„Ich arbeite mit dem Tool“ und „Das Tool arbeitet für mich.“